"Kontakte in der Sponsorenfamilie helfen, als Firma am Ball zu bleiben."
Seit 2016 bei der Pro-Sano GmbH tätig und heute Geschäftsführer ist Sascha Weirauch, der einst selber bei den Veilchen die Töppen schnürte. Er wuchs in Burkhardtsdorf auf und begann mit vier Jahren dort beim FSV zu trainieren. Das Fußball-Gen liegt in der Familie. Sein Opa zum Beispiel spielte unter Gerd Schädlich in Scharfenstein, sein Vater war am Ball und Maik Faßl, sein Onkel, schaffte es ins Auer Veilchen-Team. Letzterer bestritt zwischen 1991 und 1995 für die Lila-Weißen 115 Pflichtspiele und erzielte dabei 23 Tore, war in seiner letzten Saison Mannschaftskapitän. Sascha selber wechselte in der D-Jugend ins Lößnitztal. In der zweiten Mannschaft war er von 2007 bis 2011 in der Oberliga ein Leistungsträger, trainierte regelmäßig bei der Ersten mit. Unter Trainer Rico Schmitt war er Anschlussspieler im Zweitligakader. „Auch wenn ich es nicht ganz nach oben schaffte, hat mich die Zeit beim FC Erzgebirge stark geprägt und mir viel fürs spätere Leben gegeben. Auf jeden Fall ein Grund, sich beim Auer Kumpelverein und für den Nachwuchs dort zu engagieren”, meint der Pro-Sano-Geschäftsführer.
Er entschied sich nach der aktiven Fußballzeit für Familie und Beruf, studierte Rehabilitations-, Präventions- und Fitnesssport in Chemnitz, blieb jedoch immer sportlich aktiv. Im Beachsoccer war Sascha Weirauch ein Ass, sogar Teil der deutschen Nationalmannschaft. So erlebte er Japan, Mexiko, Thailand und viele andere spannende Länder auf besondere Weise. Als der Burkhardtsdorfer vor fast zehn Jahren bei der Firma Pro-Sano, die Marc Kischkewitz 2004 gegründet hatte, den Job antrat, halfen ihm Erfahrungen und Werte aus dem Sport. „Wir sind 14 Leute, viele davon schon zehn und mehr Jahre dabei. Die Aufgabe im Pflegebereich, die Versorgung kranker und hilfebedürftiger Menschen, bedeutet große Verantwortung und Einsatzbereitschaft. Es ist wie in einer Mannschaft, wo einer sich auf den andern verlassen muss und kann.”
Pro-Sano als Sanitätshaus versteht sich als Dienstleister für Pflegedienste, Pflegeheime und Privatkunden. Es betreibt kein Ladengeschäft, sondern versorgt diese Partner in Südwestsachsen bis hin nach Leipzig und Dresden. Die Hälfte im Pro-Sano-Team arbeitet im Außendienst; die ausgebildeten Krankenschwestern und Altenpflegerinnen halten direkten, sehr persönlichen Kontakt zu Ärzten, Pflegediensten und Patienten. Pro-Sano kümmert sich um alle Anliegen der Pflegedienste und -heime in den Bereichen Reha-Technik, Wundversorgung, Trink- und Sondennahrung und stellt individuelle Pflegepakete zusammen. Somit wird erreicht, dass die Pflegefachkräfte sich auf Ihre eigentliche Arbeit, die Menschen, konzentrieren können.
Seit 2024 unterstützt die Marke aus Burkhardtsdorf den FC Erzgebirge als Co-Sponsor, um sich in der Heimat für Sport, Gesundheit und Jugend zu engagieren. Aber ebenso, um Kontakte zu knüpfen und das große Sponsoren-Netzwerk zu nutzen. Pflege sei ein Metier, wo sich dank rasanter Fortschritte in Wissenschaft, Technik und Digitalisierung in kürzester Zeit unglaublich viel bewegt, fügt Weirauch hinzu. „Heißt für uns, auf der Höhe der Zeit zu bleiben, uns weiterzubilden und Prozesse neu zu denken. Auch hier sind vielfältige Kontakte wichtig, die wir unter anderem im FCE-Sponsorenpool finden.” Für Sascha sind die Fahrten ins eins-Erzgebirgsstadion eine Rückkehr zu seinen Wurzeln: „Schöner Nebeneffekt ist, dass ich mit Marc Kischkewitz öfters zu den Veilchen-Spielen gehe. Denn für uns beide ist der Auer Fußball Herzensangelegenheit.”
www.pro-sano.com
Text: Olaf Seifert







